Die Gutachten

Bis Heute sind über Lena und die Frage nach dem Impfschaden 7 Gutachten

geschrieben worden.

Zwei von diesen beinhalten nochmals je 1 Weiteres.

Fast alle aber beinhalten Fehler und Falschdeutungen, die nicht mit der klinischen

Symtomatik übereinstimmen. Und dagegen ist man machtlos !! ?  

 

 

2006

Im Abschluss kommt die Gutachterin zu folgendem :

 

"Zusammenfassend muss aus gutachterlicher Sicht gesagt werden,dass bei zeitlichem Zusammenhang der Erkrankung zur Impfung, erklärbarer Erkrankung und der Ausschluss von angeborenden Defekten nach ausführlicher Diagnostik, eine Impfschädigung als gesichert anzusehen ist."

 

 

2007

Der Gutachter ( beauftragt und bezahlt von der Versicherung der Impfstudie) kommt dann zu

einem Abschluss, der unglaublich ist, da man den Eindruck hat er spricht von einem ganz anderem Kind. 

 

"Zusammenfassend spricht der klinische Verlauf für eine endogene genetische Ursache

der neurologischen Erkrankung von Lena. Ein Zusammenhang zwischen der neurologischen Erkrankung und den durchgeführten Impfungen ist nicht anzunehmen."

 

Unwahre Behauptungen die zu dieser Folgerung führen:

 " Lena macht mit 5 Monaten Entwicklungsfortschritte"

 " Lena hat schon vor der ersten Impfung auffallend viel geschrien."

 " In keinem Arztbericht wird ein Verlust von Fähigkeiten beschrieben."

 " Überraschend ist, dass die Eltern die Auffälligkeiten nicht schon früh bemerkten." 

 " Das Schreien wurde von den Eltern als nicht so außergewöhnlich empfunden,

   dass sie den Kinderarzt konsultierten."

 " Der Kopfumfang zeigt keine Dezeleration, die den Zeitpunkt einer akuten Schädigung

   des Gehirn anzeigen könnte."

 

 

 

2009

Die gleiche Gutachterin, die auch 2006 das erste Gutachten erstellt hat und von unserer 

Krankenkasse bezahlt wurde, nimmt nochmal zu der Problematik Stellung.

 

"Zusammenfassend lässt sich aus gutachterlicher Sicht sagen, dass eine Impfschädigung als Ursache der Erkrankung von Lena mit hoher Warscheinlichkeit anzunehmen ist.

Dabei sind der zeitliche Zusammenhang zur Impfung sowie ein fehlender Nachweis einer anderen Ursache unstrittig. Schwierig bleibt aber die wissenschaftliche Aufklärung."

 

 

2010

Der ärztliche Sachverständliche ( Gutachter) wird in Abstimmung vom Landessozialgericht

benannt. Das Gutachten wird nach 3 Monaten erbeten, aber es dauerte 8 Monate.

Ein Zeitraum, in dem er die Patientin wohl aus der Erinnerung verlohr. Denn mit Lena hatte

der abgefaßte Text nicht viel zu tun. 

 

Die abschließende Beurteilung lautet:

"Die Krankheitssymtome der Klägerin sowie der gesamte Krankheitsverlauf bis heute

sprechen gegen einen kausalen Zusammenhang mit der angeschuldigten Impfung.

Impfungen gelten zwar als spezifische Auslöser für Stoffwechselentgleisungen, 

jedoch lassen in diesem Fall die langsam fortschreitenden Symtome keinen zeitlichen Zusammenhang mit den angeschuldigten Impfungen erkennen."

 

 

Dieses Gutachten beinhaltet so viele Falschangaben, daß wir es nicht annehmen

konnten. Auch das Gericht sah diese "Probleme" und stimmte einem neuen Gutachten zu.

Das Problem war und ist nur, dass alle Falschaussagen und Annahmen sich in

der Gerichtsakte befinden und diese der nächste Gutachter einsieht.

So werden falsche Angaben immer wieder übernommen.

 

 

 

2011

Das Landessozialgericht benennt wieder in Abstimmung einen neuen Sachverständigen.

Hierfür müssen wir 1500,00 Euro Kostenvorschuss leisten. Danach beginnt er seine Arbeit

mit einem Hausbesuch. Klingt ja vielversprechend. 

 

Sein Fazit lautet :  

" Ich nehme die Mutter durchaus ernst und bezweifle nicht einen einzigen Punkt ihrer Darstellung. Dennoch handelt es sich lediglich um Schwachsymtome einer neurologischen Entwicklungsstörung."

 

Für uns war das sehr verletzend. Schon wieder ein Gutachten, das wichtige Symptome verschweigt und Stoffwechselerkrankungen seitenweise erläutert, die diagnostisch bereits

ausgeschlossen sind. Er bemüht sich nichteinmal den Zusammenhang mit der Impfung zu

sehen. Aber den angeblichen Zusammenhang mit einigen Stoffwechselerkrankungen führt der Herr Professor aus, obwohl der klinische Zustand von Lena dort nicht hinein paßt.