2011

Das nächste Gutachten gehört zum vorherigen. Der Herr Professor benötigte zusätzlich ein

Neuroradiologisches Gutachten. Dafür wurden Lenas MRT-Bilder zusammen mit einer kurzen 

Krankengeschichte, die unvollständig war, verschickt.

Die Kosten von 500,00 Euro sollten wir übernehmen.

 

Das Gutachten ist sehr fachlich, daher erläutere ich es so:

- In Verbindung mit der klinischen Symptomatik paßt die Atophie (Verfall von Gehirnmasse)

  zu einer Stoffwechselerkrankung. 

- Die ausgeprägte kortikal betonte Atrophie korreliert mit der Epilepsie und der        Entwicklungsstörung.

 

 

In einem Telefonat zwei Jahre später schien er überrascht zu sein, wie der klinische Zustand von Lena    " heute " ist. So passt es dann doch nicht zu einer Stoffwechselerkrankung.

In einer schriftlichen Anfrage von mir bat ich nochmals schriftlich um eine Stellungnahme zu der aktuellen Einschätzung - Leider bekam ich keine Antwort. 

 

 

 

2011

 

Immerwieder kam es zu Gutachten, die mit " falschen " Informationen vermischt wurden.

Und nie wurde auch nur im Ansatz der zeitliche Zusammenhang mit der Impfung und der für

Lenas Behinderung gute klinische Zustand mit " ausgewertet ".

So gaben wir ein privates Gutachten in Auftrag.

Die Kosten von fast 2000,- Euro trugen wir selbst.

 

 " Die Eltern von Lena reklamieren völlig zu Recht auch für ihr Kind, dass eine genaue Prüfung der Wahrscheinlichkeit einer Auslösung des Hirnschadens durch die Impfungen erfolgt. "

 

Weitere Inhalte u.a. :

  - Lena muss beim Eintritt in die Studie völlig gesund gewesen sein, sonst hätte man sie nicht            zugelassen.

  - Es kam nach der 2. Impfung zu einem Abfall des Kopfwachstums.

  - Im Alter von 6 Jahren zeigt Lena eine erkennbare Hirnatrophie, wie sie auch bei langjährig

    bestehenden epileptischen Erkrankungen vorkommt.

  - Bisher konnte nicht geklärt werden, ob es sich um eine angeborene Stoffwechselerkrankung

    handelt, oder ob ein einmaliges Ereignis im ersten Lebensjahr im Sinne eines Impfschadens   einen    Entwicklungsstop des Gehirns verursacht hat, das dann auch später die Epilepsie-

    Erkrankung erklären kann. 

 

2012

 

Der Professor, der 2011 bei uns einen Hausbesuch gemacht hatte und ein Gutachten erstellt hat,

erhielt das Gegengutachten vom Gericht und durfte Stellung dazu nehmen.

Seine persöhnliche Abneigung gegenüber seinem Kollegen zog sich durch die ganze Stellung-

nahme.  Dabei sollte es doch eigentlich um Lena gehen.

Folgende Äußerungen standen in seinem "neuen" Gutachten :

 

 

- Wenn dass Kind nach sehr sorgfältiger kinderärztlicher Untersuchung vor der Impfung unauffällig

  war, beweist dieses nicht, dass das Kind völlig gesund gewesen sein muß.

- Wichtig ist aber, dass die Erstmanifestationen von seltenen Krankheiten im ersten Lebensjahr 

  auftreten. Wie auch in die Zeit der Impfungen.

- Das Schreien als Zeichen eines entstandenen Impfschadens zu sehen ist ziemlich      

  bedeutungslos. Es verbergen sich ganz andere Probleme mit oft äußeren Ursachen dahinter.

 

 

Wie soll ein 10 Wochen altes Baby sich anders äußern ?

Wie soll es deutlich machen, dass hier etwas nicht stimmt ?